Fortsetzung: Mit der Schließung der Grube Nr. 81 „ Zur Wohlfahrt“ in Lucka war der Kohleabbau als Tiefbau im Orte beendet. Doch wurden nach 1900 die vorhandenen Kohlevorkommen in der Umgebung von Lucka in mehreren Tagebauen abgebaut. Die Entwicklung der Industrie nach 1870 und um 1900 stellte größere Anforderungen an den Bergbau und forderte mehr Kohle als Energie für die neuen Fabriken und ihre Maschinen und Geräte. Aber gleichzeitig sind bessere Dampfmaschinen und Geräte für die Förderung der Braunkohle auf den Markt gekommen. Mit neu entwickelten Kohlepressen konnten Brikett produziert und der Industrie zur Verfügung gestellt werden. Diese Aufgaben konnten nicht von den bisherigen Kleinbetrieben gelöst werden. So entstanden überall Aktiengesellschaften und bauten Brikettfabriken im Altenburger Land, um den wachsenden Bedarf an Kohle für Heizung, für Erzeugung von Licht und Dampf und für die wachsende chemische Industrie zu decken. |
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Der Braunkohlenbergbau erhielt nach 1900 eine immer größere Bedeutung für die Industrie und die Bevölkerung. Sie forderten ständig größere Mengen des „Schwarzen Goldes“ für ihren Bedarf. Damit entwickelte sich die Braunkohlenindustrie im Meuselwitzer - Rositzer Revier.
Viele Kohlengruben entstanden und mit ihnen die Tagebaue, welche die Kohle lieferten, um z.B. die Brikett für den Verbrauch zu liefern. Die Tatsache, dass um unsere Stadt mächtige Kohlenflöze lagen, führten zum Abbau dieser Kohle nach 1930 in sieben Tagebauen in der Nähe der Stadt.
Bagger wühlten die Landschaft auf und gestalteten sie neu. Neue Hügel, Berge und Täler entstanden, sowie auch Ebenen für die Nutzung durch die Landwirtschaft. Die Stadt nahm einen weiteren Aufschwung und wurde Wohnzentrum für die Bergarbeiter.
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 Die Aussagen, wie sich Lucka geschichtlich entwickelte, gehen vor allem auf die Erkenntnisse unseres ehemaligen Heimatforschers Max Liebig zurück. So wird der Name unserer Stadt erstmals relativ spät genannt. Erst 1320 wird Lucka urkundlich erwähnt. Als wichtigstes Jahr für unsere Stadtentwicklung gilt aber 1307, in dem am 31. Mai die denkwürdige Schlacht zwischen den Habsburgern und den Wettinern auf der Streitstatt vor den Toren des Ortes tobte. 1907, 1957 und 2007 wurden in Erinnerung daran große Stadtjubiläen gefeiert.
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Bünauroda ist eine der sogenannten Neugründungen, die in den Jahren von 1690 bis 1720 entstanden. Neben Bünauroda traf das auch auf die Orte Kleinröda, gegründet im Jahre 1703 und Neupoderschau, gegründet im Jahre 1718, zu. Diese Gründungen sind darauf zurückzuführen, daß den Gutsherren daran lag, viele kleine Tagelöhnerhäuschen zu errichten, um mit ihnen sich Arbeiter und Fröner zu verpflichten. Das wird auch der Grund gewesen sein, daß Heinrich von Bünau im Jahre 1700 das Dorf Bünauroda entstehen ließ. Der Anlage nach ist Bünauroda ein Straßendorf, in dem bei einer sehr kurzen Erstreckung die Gebäude eng an die Straße gebaut wurden. Alle Neugründungen erfolgten auf Waldgebiet. Bünauroda entstand auf dem gerodeten Prößdorfer Holz.
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Die Geschichte des Jugendblasorchesters Lucka
Letzter Teil: Das Orchester übersteht die Wende
1989/90 galt es den politischen Umbruch im Ostteil Deutschlands zu meistern. Geldgeber zogen sich nach und nach zurück. Das Orchester stand kurz vor dem Aus. Doch ist es dem überaus großen Engagement von Orchesterleitung, Mitgliedern und Eltern zu verdanken, dass das Luckaer Orchester weiter bestehen konnte. Seit 1991 ist das „Jugendblasorchester Lucka e.V.“ unter diesem Namen ein eingetragener Verein beim Amtsgericht Altenburg. Die notarielle Gründungsurkunde unterzeichneten Hartmut Käßner, Volker Seupel, Ekkehardt Witte, Marianne Schubert, Hannelore Staate, Nadine Schütze, Katja Trzebinsky, Petra Hunger und Patrick Kowalczyk, die auch den ersten Vorstand bildeten. |
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