Zwischen Meuselwitz und Falkenhain hatten sich vor Jahrhunderten einige Bauern angesiedelt, sie gaben ihrem Ort den hübschen deutschen Namen Rusendorf. Hier, weitab von der Landstraße, lebte das kleine Volk herrlich und in Frieden. Die Bewohner ernährten sich von Ackerbau und Viehzucht. Im Sommer verdienten die Rusendorfer im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot, im Winter ruhten sie sich am Herde aus und aßen Weihnachtsstollen. Zu Weihnachten erstrahlte im jeden Hause ein Christbaum. Alle Bewohner lebten sehr friedlich, das kleine Dorf glich einer großen Familie. |
|
weiter …
|
|
2.3 Wendezeit – Wende in der Schule? (1991–1994)
Sie waren beide Lehrer an einer anderen Schule, ehe Sie 1991 hier in der Schulleitung tätig wurden. Mit welchen Voraussetzungen und Zielen sind Sie an diese Arbeit gegangen?
H: Ich bin Diplomlehrer für Englisch und Mathematik und seit 1970 im Schuldienst. Nachdem im DDR-Schulwesen manches nicht meinen Vorstellungen entsprach, wollte ich zu denen gehören, die die Veränderungen auch im pädagogischen Bereich umsetzten.
S: Ich bin Diplomlehrer für Biologie und Chemie und unterrichte diese Fächer seit 30 Jahren. Wir arbeiteten zusammen an der Heinrich-Heine-Oberschule und unsere Kollegen ermutigten uns zur Bewerbung um die ausgeschriebenen Stellen. Wir waren bestrebt, viel Neues umzusetzen und die diversen Möglichkeiten der Weiterbildung zu nutzen. |
|
weiter …
|
|
2.2 Die Polytechnische Oberschule „Peter Göring“ im letzten Jahrzehnt der DDR (1980–1991)
Herr Rösler, im Gegensatz zu Frau Bohn und Herrn Graf gehören Sie zu einer jüngeren Lehrergeneration. Welche Ausbildung und welchen Abschluss brauchten Sie, um als Lehrer arbeiten zu können?
Ich legte 1959 in Altenburg das Abitur ab und studierte danach 4 Jahre. 1963 beendete ich das Studium als Fachlehrer für Chemie und Biologie. |
|
weiter …
|
|
Unter der oben genannten Aufgaben- und Themenstellung beteiligten sich Isabel Peris, Linda Reimann, Tobias Hamann und Max Weber, heute Schüler der Klasse 10 der Staatlichen Regelschule Lucka, an der Ausschreibung des Thüringer Kultusministeriums. Nach einer monatelangen Recherche überreichten sie im April 2008 die Ergebnisse ihrer Arbeit an Frau Dr. Klaubert, Vizepräsidentin des Thüringer Landtages.
Diese Untersuchung ist eine Projektarbeit zur Geschichte der ehemaligen Polytechnischen Oberschule Peter Göring, der heutigen Staatlichen Regelschule. |
|
weiter …
|
|
Eine Ausstellung des Heimatvereins der Stadt Lucka im Heimatmuseum im Dezember 2007 über das hiesige Bäckerhandwerk war uns der Anlass für eine historische Aufarbeitung dieses Berufszweiges. Wir konnten feststellen, dass dieses Handwerk viele Jahrzehnte einen festen Platz in unserer Stadt hatte. Der Heimatforscher Dr. Thierfelder stellte schon 1957 fest, dass in der Stadt im Jahre 1580 bereits 8 Bäcker ansässig waren. Diese arbeiteten für die rund 700 Einwohner der Stadt, aber auch schon für die Bürger der sächsischen und thüringischen Dörfer unseres Umlandes. |
|
weiter …
|
|
|
Das Bäckerhandwerk ist ein altes Handwerk und schon viele Jahrzehnte auch in Lucka vorhanden. Unsere Eltern, Großeltern sowie ihre Vorfahren kauften die Backwaren (Brot, Brötchen, Kuchen, Gebäck) bei den Luckaer Bäckermeistern. Wir können z. B. von 1895 bis 1992 bis zu 10 Bäckermeister in der Stadt nachweisen, welche die Einwohner der Stadt und den Ort Breitenhain, aber auch umliegende Dörfer, mit Backwaren versorgten. Die Bäcker brachten vor 1945 den Kunden ihre Brötchen und Backwaren auch zum täglichen Frühstück ins Haus. Zur gleichen Zeit belieferten die Bäcker Kunze, Beyer, Zergiebel u. a. die Kundschaft in den Dörfern Berndorf, Nehmitz, Langenhain, Schleenhain, Groß- und Kleinhermsdorf, Bünauroda, Rusendorf, Ramsdorf usw. mit einem Pferdegeschirr nach einem eingeteilten Tourenplan. |
|
weiter …
|
|
|
Am 30. Juni 2000 wurde in der Brikettfabrik „Phönix“ Mumsdorf nach 94-jähriger Betriebstätigkeit die letzte Schicht gefahren. In den Jahren 2005/2006 wurden die Gebäude und Anlagen dieser Fabrik vollkommen abgerissen. In heutiger Zeit erinnert nur noch ein Denkmal an die Brikettfabrik „Phönix“ Mumsdorf.
|
|
weiter …
|
|
|
Lange vor den Feierlichkeiten zur Wiederkehr des Tages der großen Schlacht bei Lucka von 1307 fasste der Stadtrat den Beschluss, ein Denkmal in Erinnerung an dieses historische Ereignis zu errichten. Der Leipziger Bildhauer Professor Carl, ein gebürtiger Luckaer, wurde damit beauftragt. Allerdings stritt man darüber, welcher vorgelegte Entwurf verwirklicht werden sollte. |
|
weiter …
|
|
|
Am 25. Mai fanden mit dem historischen Festumzug die Feierlichkeiten zum 775-jährigen Bestehens Frohburgs ihren krönenden Abschluss. Der Ort, etwa von der Größe Luckas, ist eine westsächsische Kleinstadt mit den Ortsteilen Benndorf, Bubendorf, Eschefeld, Frauendorf, Greifenhain, Nenkersdorf, Roda, Streitwald und Schönau.
|
|
weiter …
|
|
|